Screenshots, ganz einfach.

Ihr sitzt mal wieder an einem fremden Linux-Rechner, wollt eine Reihe von Screenshots aufnehmen, habt keinen Root-Zugriff und das einzige installierte Screenshot-Tool fragt jedes Mal aufs Neue, wo das Bildchen denn nun abgespeichert werden solle und hält euch einfach nur auf?

Hier ist die Lösung: Ich habe ein minimalistisches, portables Screenshot-Tool zusammengehackt. Primär hab ich es für Linux-Systeme gemacht, da es aber keinen großen Aufwand bereitete, hab ich es auch für Windows kompiliert.

Einfach herunterladen, ausführbar machen (chmod +x screenshottool oder mit dem Dateimanager der Wahl), starten und einen Ordner auswählen, in dem die Screenshots gespeichert werden sollen. Dann verzieht sich das Programm in den System-Tray und wartet darauf, von euch angeklickt zu werden. Ein Klick, ein Screenshot. Eine Bestätigung gibt es durch ein kleines Pop-up, das nach einer Sekunde automatisch wieder verschwindet. Die Screenshots werden im PNG-Format abgelegt, der Dateiname ergibt sich aus Datum und Uhrzeit (yyyy-mm-dd_hh-mm-ss.png).

Screenshottool im LXDE-Benachrichtigungsbereich

That’s it. Es wird immer der ganze Bildschirm aufgenommen. Keine bunten Pfeile, keine rosa Herzchen, kein Blingbling.

Das Programm stelle ich unter die WTFNMFPL, hier ist der Source Code.

Weitere Screenshots:

1. Schritt: Zielordner wählen

Pop-up

Ein Pop-up vermeldet (auf Wunsch): Ein Screenshot wurde aufgenommen!

Kontextmenü

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